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Häufig gestellte Fragen
Ein wichtiger Aspekt ist, dass der Begriff "Therapie" an sich staatlich geschützt ist und eine bestimmte Ausbildung oder ein Studium erfordert wie z.B. Psychotherapeut:in, Arzt/Ärztin, Heilpraktiker:in usw.
Anders verhält es sich mit der "Familientherapie" und "Beratung". Dies sind keine staatlich geschützen Begriffe. Somit steht es mir als ausgebildete Person frei, welche Bezeichnung ich wähle.
Ich habe mich für beide entschieden. Einerseits, weil sich diese im Prozess oft miteinander vermischen. Andererseits, weil es für mich eine klare Abgrenzung zwischen therapeutischer (behandelnder) Arbeit und beratender Tätigkeit gibt.
Als Familientherapeut arbeite ich mit tiefliegenden Emotionen, existenziellen Themen und krankmachenden Kommunikationsmustern - meistens über einen längeren Zeitraum. Diese Bereiche spiegeln sich nicht nur in Familien wider, sondern überall wo Menschen zusammenkommen.
Als Berater biete ich zusätzlich meine Perspektive, mein Wissen und meine Erfahrung an. Dies kann ein kurzer Impuls sein, um einen anderen Blickwinkel einzunehmen oder eine intensivere Begleitung bei speziellen Themen.
Nein. Die Arbeit mit Diagnosen und Krankheitsbildern ist mir versagt, weil ich kein Psychotherapeut bin.
Aber: Eine Diagnose oder ein Krankheitsbild können enorme Auswirkungen auf die Beziehungsdynamik haben. Das ist die Ebene auf der ich mit meinen Klient:innen arbeiten kann.
Zum Beispiel kann ich mit einer Familie auf der Beziehungsebene arbeiten, wenn eine Person in der Familie Depressionen hat - dieses Krankheitsbild bringt einen enormen Einfluss auf das Miteinander mit und kann die Familiendynamik stark beeinträchtigen. Hierbei geht es weniger darum mit der Depression zu arbeiten, sondern mehr um den gemeinsamen Umgang mit diesem Krankheitsbild.
Für mich ist das Wort „Familie" ein breitgefächerter Begriff.
Denn jeder Mensch defniert den Begriff für sich selbst - es kann die Kernfamilie gemeint sein, die eigene Familie, ein enger Freundeskreis, WG-Mitglieder usw.
Grundsätzlich ist es immer sinnvoll und ratsam sich mit seiner Kernfamilie zusammenzusetzen, weil diese der Ursprung unserer Beziehungsmuster und Lebenstrategien ist. Dennoch ist es ebenso möglich, seine Muster und Strategien in einem anderen zwischenmenschlichen Kontext erlebar werden zu lassen.
Ja. Es ist sogar sehr wichtig, dass die Kinder dabei sind. Denn Kinder fühlen sich oft für die Probleme in der Familie verantwortlich und denken, dass mit ihnen etwas nicht stimmt. Es gilt die Kinder von dieser Last zu befreien, indem sie erleben wie ihre Eltern die Verantwortung wieder zu sich nehmen.
Dennoch kann es sinnvoll für Eltern sein, zu den ersten Sitzungen alleine zu kommen. Denn manchmal klären sich die Probleme in der Familie bereits, wenn die Eltern anders mit sich selbst und miteinander in Kontakt kommen.
Für mich beschreibt der Paar-Begriff, Menschen, die zueinander gefunden haben und sich aufeinander einlassen.
Hierbei spielt die Art der Beziehung für mich weniger eine Rolle. Ob monogam, polyamor, offen oder andere Formen - für mich geht es um die Beziehung zwischen diesen Menschen und wie sie sich miteinander fühlen.
60 Minuten.
Nein, die Kosten werden von keiner Krankenkasse übernommen. Daher werden die Kosten von meinen Klient:innen selbst getragen.
Ja. Eine Supervision kann von den Steuern abgesetzt werden, da sie als berufliche Fortblidung anerkannt ist.
Im beruflichen Rahmen werden die Kosten für eine Supervsionen (Einzelpersonen oder Teams) sogar teilweise oder in voller Höhe vom Arbeitgeber übernommen.
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